Böllerschießen

Seit 2012 führt die Stadtvogelschützengilde eine eigene Böllerschützensparte, die Original Segeberger Böllerschützen. Die Tradition des Böllerschießens - auch Prangerschießen genannt - ist im süddeutschen Raum weit verbreitet. Weil es sich nicht um eine Wettkampfsparte handelt, kommen die Böller meist zu besonderen Anlässen, z.B. der Eröffnung einer Festveranstaltung zum Einsatz. Auch unsere Böllerschützen haben schon so manche Festivität im Segeberger Raum lautstark eröffnet. Beim Böller handelt es sich nicht um eine Waffe, sondern um ein Gerät. Beim Böllern wird der Handböller mit Schwarzpulver besonderer Körnung gefüllt und auf Kommando gezündet. Es werden verschiedene Abfolgen geschossen. 

 

Das Böllerschießen unterliegt dem Sprengstoffgesetz. Der Schütze muss daher Inhaber einer Erlaubnis sein. Die Geräte müssen alle 5 Jahre beim Beschussamt vorgeführt werden.

 

 Entstanden ist die Sparte aus dem freundschaftlichen Austausch mit Schützenbrüdern und Schützenschwestern der Münchener Original Truderinger Böllerschützen. Die Namensgebung unserer Sparte ist daher nicht ganz überraschend.