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Zum 6.12.2018  lud unsere Majestät, Detlef Kuhnke, zur traditionellen Weihnachtsfeier. Auch wenn die Außentemperatur über 10 Grad lag, kam dennoch die richtige Stimmung auf; denn bereits im Vorwege hatte unsere Gildewirtin die Fenster des Gildeheimes  weihnachtlich geschmückt und die Tische festlich eingedeckt. Tage vorher hatten Gildebrüder (unter königlicher Aufsicht) Lichterketten im Außenbereich angebracht und dem Tannenbaum das  entsprechende Outfit verpasst. Die Beliebtheit dieser Feier drückte sich wohl auch darin aus, dass die ersten Gäste bereits mehr als eine Stunde vor dem offiziellen Beginn erschienen. Pünktlich um 19.30 Uhr begrüßte  der 1. Ältermann die Anwesenden und dankte dem Königspaar für die Ausrichtung des Abends. Es folgte von Detlef eine kurze Ansprache, die auch nachdenkliche Worte enthielt. Dann begann es, dass Grünkohlessen. Die schlagartig eingetretene Ruhe zeugte davon, dass es wohl  Allen vorzüglich mundete. Gar mancher mag auch seine guten Vorsätze vergessen haben und langte mehr zu, als er eigentlich wollte. Nachdem die Teller geleert waren und Niemand mehr einen Nachschlag verlangte, wurden die bunten Teller, die von unsere Königin Silke zuammengestellt worden waren, auf die Tische verteilt, was die „Naschkatzen“ besonders freute. Detlef rief dann zu einer Sammlung auf, deren Erlös als Grundstock für die Vorhaben im Rahmen unseres 425-Jahr- Jubliäums in 2020 dienen soll. Es folgte der zweite Höhepunkt des Abends: die Feuerzangenbowle. Im abgedunkelten Saal kam das Feuer richtig zur Geltung und an jedem Tisch fand sich ein fleißiger Helfer, der mit dem Hochprozentigen richtig umzugehen wusste.

Angeregte Gespräche und viel Gelächter zeugten davon, dass es genossen wurde, mal wieder in diesem Kreis zusammen zu sein.

Fazit: Eine gelungene Feier. Schade für die, die nicht teilnehmen konnten. Dank gilt unserem Königspaar für die Ausrichtung und der Wirtin für die hervorragende Bewirtung. Der Dank gilt auch allen Helfern, die im Vorwege tätig waren und am Abend stets zur Stelle waren wenn Hilfe benötigt wurde.

Einmal im Jahr gibt es ein Treffen unserer Könige und der Königsschützen, wobei einige Könige auch schon mal Königsschütze für einen anderen König waren. Nach gutem Brauch wurde zu dieser Veranstaltung wieder im November geladen. Wie üblich kamen alle Geladenen, soweit nicht ein wichtiger Grund dieses verhinderte. Nach einer kurzen Begrüßung durch den 1. Ältermann, Dieter Abel, und einem Grußwort des amtierenden Königs, Detlef Kuhnke, wurde noch eine Ehrung nachgeholt. Gildebruder Diethard Schwarz  erhielt den Treueorden unserer Gilde,  sowie die Ehrennadeln des NDSB und DSB für 50 Jahre Mitgliedschaft. Es folgte das Traditionsessen, welches aus Rübenmus, Schweinebacke, Kohlwurst und Kasseler bestand. Für den Verzehr dieser Köstlichkeit ließ man sich gerne darauf ein, die Gespräche zu unterbrechen. Die sportliche Betätigung durfte auch nicht fehlen. Die Gildebrüder mussten 5 Schuß KK auf die 50-Meter-Scheibe abgeben. Manchem langjähigen Schützenbruder wurde dabei bewusst, dass er schon viele Jahre nicht mehr geschossen hat und gelobte Besserung. Die Auswertung der Scheiben lang in den bewährten Händen unseres „Viermann Stutzenclub“ Mario Warnke.  Als Gewinner der gestifteten Pokale erhielten Alexander Richter als bester Schütze der Könige, und Friedrich „Fiete“ Cochanski als bester Königsschütze. die Ehrungen aus der Hand der Majestät. Im anschließenden Kommers, mit dem Austausch des in den vielen Jahren in der Gilde Erlebten, gab es viel Lachen.

Fazit: Es war ein schönes Ereignis. Das Essen war wieder Spitze, dass Schießen zeigte erstaunliche Ergebnisse und dasWiedersehen machte Freude.

König Detlef Kuhnke rief – und alle strömten an seine Tafel. So geschehen beim Königsessen 2018.  Die große Gästeschar setzte sich zusammen aus Vertretern der Politik, des öffentlichen Lebens, von Institutionen, sowie vielen Abordnungen anderer Schützenvereine und -Gilden, die aus aus Schützinnen und Schützen bestanden. Natürlich ließen es sich auch die eigenen Gildebrüder nicht nehmen in großer Anzahl dieser Einladung zu folgen. Alle Gäste wurden beim Eintreffen per Handschlag vom König und dem 1. Ältermann begrüßt. Pünktlich um 19.30 erklang ein Bläsergruß des „Jagdhornbläsercorps Hubertus Segeberg“ und die Majestät betrat, nach der Ankündigung durch den Kommandoführer, Kurt Blunk, den Saal. Nachdem alle wieder Platz genommen hatten, begrüßte der 1. Ältermann, Dieter Abel, die Anwesenden, bedankte sich bei Detlef für die Einladung  und stellten die Teilnehmer dieses Essens vor.  Im weiteren Verlauf erfolgte die Übergabe des Vogelrestes, der wieder vom Gildebruder Peter Bogner verkupfert worden war, an den Gildebruder Eggert Kühl. Eggert hatte beim Vogelschießen den letzten Rest des Vogels vom Mast geholt und der Gilde dadurch den neuen König beschert. Nach einer kurzen Überleitung sprach König Detlef zu  seinen Gästen. In seiner Ansprache brachte er seine Freude über sein Amt zum Ausdruck, fand aber auch ernste Worte über das momentane Geschehen in der Politik und der Wirtschaft ( z.B. Datenschutzverordnung, Bankenbetrug, Ermordung in einem Konsulat), für das er kein Verständnis aufbringen kann. Er forderte, dass die Politik sich auf das Wesentliche konzentrieren solle und nicht die ehrenamtliche Arbeit behindern möge. Er erntete für seine Aussagen viel Beifall.  Nach einem erneuten Bläsergruß ging es zum Essen über, welchem sich eine Runde „Verteilen“ anschloss. Als Dank für das hervorragende Essen überreichte die Majestät der Herrscherin der Küche, Frau Erika Dill, einen großen Blumenstrauß. Da jetzt alle gestärkt waren, konnte die Gäste ihre Worte an die Runde richten (Grußworte und Reden: Peter Kröhnert (Schützenwesen), Mark Zielinski (Feuerwehr), Dirk Reher (Kindervogelschießenverein), Andreas Zander (Revierleiter Polizei) und Monika Saggau (Bürgervorsteherin). Auch hier klangen neben Danksagungen ernste Worte mit an. Traditionsgemäß wurde dieser Abend dann wieder dazu genutzt, langjährige Mitglieder zu ehren. Aus der Hand des Königs wurden die Treueorden der Gilde, und vom Vorsitzenden des Kreisschützenverbandes (gleichzeitig Präsident des Norddeutschen Schützenbundes), Peter Kröhnert, die Nadeln des NDSB und DSB übergeben. Der Obenschützenmeister der Gilde, Sönke Pahl, zeichnete sodann die Gewinner unseres diesjährigen Pokalschießens aus. Zum Abschluss wurde noch der Pokal der Stadt Bad Segeberg verliehen. Aus der Hand unserer Bürgervorsteherin Monika Saggau und unseres Bürgermeisters Dieter Schönfeld (beide mussten anfassen weil die Trophäe so schwer ist) empfing Gildebruder Friedrich (Fiete) W. Cochanski den Preis. Um 21.55 Uhr beendete der 1. Ältermann diese „Tafelrunde“, wünschte noch frohe Stunden beim Kommers, nette Gespräche  und dann eine gute Heimfahrt.

Fazit: Es war eine schöne Feier, die auch einen gewissen Ernst nicht vermissen ließ. Wir danken unserem König für diesen gelungenen Abend. Die hohe Zahl der Teilnehmer werten wir als Wertschätzung unseres Königs und unserer Gilde.

Am 20.10.2018 hat uns unser Gildebruder Bruno Haaks für immer verlassen. Bruno gehörte unserer Gilde seit 1958 an und hätte beim diesjährigen Königsessen die Treuemedaille für 60 Jahre Gildezugehörigkeit überreicht bekommen. In seiner aktiven Zeit zeichnete er sich als hervorragender Schütze aus und bekleidete das Amt des Oberschützenmeisters. Im Jahr 1991 wurde er zum Oberst befördert. Ein weiterer Höhepunkt war seine Königsproklamation im Jahr 1994, die nach dem 3.980 Schuss um 19.22 Uhr erfolgte. Für seine Verdienste um die Gilde und seinem stetigen Einsatz verlieh ihm die Gilde im Jahr 1999 das Gildeverdienstkreuz. Bruno – wir werden Dich vermissen.

 

Auch in diesem Jahr fand das Pokalschießen auf dem Schießstand der Stadtvogelschützengilde v. 1595 statt. Die Ergebnisse der einzelenen Disziplinen entnehmen Sie bitte den folgenden Tabellen.

Vielen Dank für das Interesse und die erfolgreiche Teilnahme.

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