Was für ein Tag!Was für ein Wetter! Der Tag unseres Vogelschießens war mit Superlativen bestückt. Es herrschte Kaiserwetter. Die Sonne zeigte schon früh am Morgen ihre volle Kraft. So kamen die Teilnehmer des Umzuges, k-DSCI0586durch unsere herrliche Stadt, schon beim Antreten ins Schwitzen. Pünktlich um 9 Uhr setzte sich die Formation am ZOB in Bewegung. Dieser Zug dürfte einer der längsten in der Geschichte der Gilde gewesen sein, nahmen, außer ca. 60 Gildebrüdern, auch noch 11 Abordnungen von Schützenvereinen-und Gilden aus dem Kreisgebiet teil. Für die musikalische Begleitung sorgten der Spielmannszug Traventhal und eine Feuerwehrmusikkapelle. Der Zug nahm den bekannten Weg zum Rathaus um dort die Ehrengäste abzuholen. Wer bis jetzt noch nicht munter war, wurde durch 3 Salven unserer Böllerschützen endgültig wachgerüttelt. Beim Marsch durch die Stadt wurde an den bekannten Stationen eine kurze Erfrischungspause eingelegt und den Gästen des Hauses „Parkblick“ ein Ständchen gebracht. Über die eigens für uns geräumte Straßenbaustelle (Eutiner Straße) ging es über die Dorfstraße zu unserem Gildegrundstück. Nach der Aufstellung und dem Ausrichten der Teilnehmer erfolgten wieder Böllerschüsse, bevor die Aufforderung zum „Wegtreten“ durch unseren Kommandoführer, Björn Broers, kam. Während alle Plätze im Gildeheim und  auf der Terrasse fanden, schossen die Fahnenabordnungen den Fahnenpokal aus. Nach einer kurzen Ansprache unseres 1. Ältermannes, Detlef Kuhnke, kam das traditionelle Essen (Sauerfleisch und Bratkartoffeln) auf den Tisch, welches von allen mit viel Lob bedacht wurde. Zügig ging es im Programm weiter. k-DSCI0598Nach einer kleinen Ansprache unseres da noch regierenden Königs, Sönke Pahl, hängte dieser sein Bild in der Königsgalerie auf. Es folgten einige Grußworte in dem besonders die Worte unseres Bürgermeisters, Dieter Schönfeld, viel Beachtung fanden. Er sicherte der Gilde den uneingeschränkten Orts-und Bestandsschutz zu. Der Vorsitzende des Landesschützenverbandes, Peter Kröhnert, überbrachte ebenfalls Grüße. Er brachte ein Sparschwein mit und bat hierin Spenden für die „Hesebeck-Stiftung“ zu sammeln. Dann waren es genug der Worte. Die Gäste begaben sich zum Vogelstand um auf die Zitrone zu schießen. Nach ca. 20 Schuss fiel die gelbe Frucht. Schütze war Tobias Gellert, der als Vertreter des Kindervogelschießenvereins anwesend war. k-DSCI0604Für die Erwachsenen folgte eine Pause bis 15 Uhr. In der Zwischenzeit mühten sich unsere Jugendlichen um den Abschuss der Schwanzfeder (Jugendpreis). Da sich diese als sehr widerspenstig erwies, stellte sich der Erfolg erst nach einer knappen Stunde ein.

Zum weiteren Schießen auf den Vogel gibt es zu berichten: Unser 1. Ältermann schoss gleich das Zepter und den Reichsapfel ab. Im weiteren Verlauf zeigte sich der stolze Vogel aber als sehr „zart“. Sehr schnell ließ er die Federn fallen und auch der Rumpf löste sich bald in Wohlgefallen auf. Den entscheidenden Königsschuß (es war k-DSCI0642der 2.356-igste Schuss), um 17.37 Uhr, feuerte ab: Detelf Kuhnke, der somit auch Königsschütze wurde. Kurz danach erfolgte die Vergabe der Preise aus dem Preisschießen und die Verteilung der Löffel und Anstecknadeln.

Zur Proklamation: Als neuer König ausgerufen wurde Alexander Richter. Ihm wurde die Königskette vom 1. Ältermann umgehängt. Da Detlef sich als Königsschütze seine Kette nicht selbst überreichen konnte,wurde dieser Ehrenakt durch den Ehrenältermann, Heinz Kost, vollzogen. Hiernach gab es noch ein gemütliches Beisammensein bis sich die k-DSCI0638Teilnehmer wohlgelaut, aber müde nach Hause begaben.

Fazit: Es war ein wunderschönes Fest, ohne besondere Vorkommnisse (bis auf die Hitze). Wir gratulieren dem neuen König Alex, und seiner Gattin Manuela, zum neuen Amt. Wir freuen uns auf Eure Regentschaft und auf das, was Ihr mit uns vorhabt. Gerne lassen wir uns überraschen.

Danksagung:

Danke an das scheidende Köngispaar, Sönke und Sabine. Ihr seid fantastische Regenten gewesen und eine Bereichung der Gildehistorie.

Danke an alle Teilnehmer dieses Festes, insbesondere auch an unsere Gäste für die Teilnahme. Das Erscheinungsbild beim Umzug war geradezu eine Werbung für unseren Sport.

k-DSCI0661Weiterer Dank geht an unsere Musikbegleitung, der Jugendgruppe für das Tragen des Vogels, unserer Gildewirtin und ihrem Team für die vorzügliche Versorgung mit Speis`und Trank, an die Polizei für die Begleitung unseres Umzuges, an die Presse für die umfangreiche Berichterstattung, an die Stadt Bad Segeberg für den Fahnenschmuck vor dem Rathaus, den Spendern der „Erfrischungsgetränke“ auf unserem Marsch  und allen Helfern aus den eigenen Reihen.

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