„Vatertag “ kein Tag wie jeder andere. Wie in jedem Jahr lud der amtierende König seine Mannen ein, mit ihm zusammen durch sein Land zu schreiten. So scharten sich über 30 Gildebrüder an frühen Morgen vor dem Kreishaus um König Jörg David. Nachdem alle ihre „Bembel“ umgehängt bekommen hatten, ging es bei kühl- sonnigem Wetter strammen Schrittes über den Seminarweg in die Innenstadt, zum kleinen Segeberger See und am „Noctalis“ vorbei zur Lübecker Straße. Der 1. Halt wurde dann vor dem „Alt-Segeberg-Bürgerhaus“ gemacht, wo wir vom Leiter (Nils Hinrichsen) herzlich begrüßt wurden. Extra für uns öffnete er das Museum. Obwohl wir fast alle alte Segeberger sind, waren doch viele von uns noch nie hier, oder nur vor langer Zeit einmal in diesem Haus. Überaus interessiert wurde die Ausstellung begutachtet und aufmerksam den Ausführungen von Herrn Hinrichsen gelauscht. Da die Zeit dann doch drängte, ging es weiter über den Winklersgang zur Gärtnerei unseres Gildebruders Christensen. Hier wurden wir von einigen netten Gildedamen erwartet, die uns mit Getränken und den schon in den frühen Morgenstunden vom Gildevorstand und dessen Ehefrauen geschmierten Brötchen verwöhnten. Frisch gestärkt starteten wir unter der Führung seiner Majestät wieder  den weiteren Marsch, der uns über die Seepromenade in die Bismarckallee führte. Da hierhin ein steiler Anstieg nötig war, war ein erneuter „technischer Halt“ notwendig. Über die Keltingstraße und Dorfstraße erreichten wir den Parkplatz der Firma Netto. Jetzt war aber wirklich eine Rast angesagt. Das Ziel vor Augen zogen wir dann über die Dorfstraße zum Parkplatz vor dem Schützenhof, wo noch einmal Kraft getankt wurde. Die letzte Etappe führte uns dann zum Gildeheim, wo wir schon von unseren Damen erwartet wurden. Nachdem sich alle vom Marsch etwas erholt hatten begaben wir uns an die königliche Tafel, an der als krönender Abschluss dieses Tages ein „Spanferkel“ gereicht wurde.

Zur Belustigung trug bei, dass unser König Gläser für eine „Lüttje Lage“ besorgt hatte. Alle Gildebrüder, die sich für den kommenden Schützenausmarsch in Hannover angemeldet hatten, wurden aufgefordert, die sich in zwei Gläsern befindlichen Alkoholika in einer Hand zu halten und so geschickt an den Mund zu führen, das beim Trinken kein Tropfen vergossen wird. Hierbei gab es viel Gelächter und doch so manchen Tropfen auf der He(l)mdenbrust.

Lieber König Jörg: Vielen Dank für diese schöne Tour. Wir waren an der frischen Luft, haben viel gesehen und gelernt und sind königlich beköstigt worden. Ein toller Tag! Dank auch an unsere Königin Conny, die ihren „König“ so toll unterstützt hat und an alle Helferinnen und Helfer, die zum Gelingen dieses Tages beigetragen haben.

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