Plakat des Schützenfestes in Hannover

Plakat des Schützenfestes in Hannover

Nach langer Vorbereitung war es endlich soweit. Am. 5.7.2015 startete unsere Majestät Sönke Pahl mit zahlreichem Gefolge. Schon früh um 6 Uhr trafen sich 22 Gildebrüder, sowie einige Gildedamen. Als Gäste erschienen der Präsident des NDSB Peter Kröhnert und Thomas Umland von den Segeberger Bürgerschützen vor dem Gildegrundstück, um gemeinsam und pünktlich die Fahrt nach Hannover zum dortigen Schützenausmarsch anzutreten.  Es herrschte hochsommerliches Wetter, was eine Rekordhitze erahnen ließ. Obwohl der Bus keine Klimaanlage hatte, waren doch alle froh gestimmt und voller Erwartung. Nach einigen kurzen Rastpausen erreichten wir rechtzeitig den Sammelplatz vor dem Hannoveraner Rathaus. Bis zum Beginn des Ausmarsches sollten sich hier ungefähr 12.000 Teilnehmer eingefunden haben. Es war ein prächtiges Bild was sich uns da bot. So viele Vereine, Gilden, Kapellen, Musikzüge und sonstige Umzugsteilnehmer bildeten eine überaus fröhliche und farbenprächtige Gesellschaft. Wegen der großen Hitze hatten die Verantwortlichen den Uniformzwang aufgehoben, und so reihten wir uns (ohne Schützenrock, Hut und Handschuhen (wofür der 2. Ältermann von 1. Ältermann einen Rüssel erhielt  :-)) mit der Startnummer 69 in den Festumzug ein, der eine Länge von ca. 10 km hatte. Vor uns marschierte der Traventhaler Spielmannszug, der uns den richtigen Ton angab, um gut marschieren zu können. Hinter uns folgte eine „Westerngruppe“ mit prächtig geschmückten Indianern. Die am Straßenrand stehenden Zuschauer meinten gar, dass die Indianer zu uns gehörten, da wir die Bemerkungen auffingen, „Ah, da kommen die Segeberger“. Für die 4 km lange Marschstrecke benötigten wir ca. 2 Stunden, da es immer zu kurzen Halt´s kam. Dank der guten Organisation gab es auch Getränkehaltestellen, welche bei ca. 34 Grad wohlwollend angenommen wurden. Was uns besonders beeindruckte, war die Begeisterung der Bevölkerung, die den Festumzug fröhlich winkend, lachend und singend begleiteten. Auf dem Festplatz angekommen wurden wir von den Gildedamen begrüßt. Es war schwierig dann ein Plätzchen zu finden, wo wir gemeinsam feiern konnten. In der Sonne war es zu heiß, im Zelt war es zu stickig. Aber unsere Christiane schafften es mal wieder 2 Tische zu organisieren, die schattig und dennoch luftig standen. Nach den ersten kühlenden Getränken kamen wir dann beim Traditionsgetränk „Lüttje Lage“ an. Unter viel Gelächter und  launigen Kommentaren versuchten alle dieses Getränk „unfallfrei“ zu konsumieren, was nicht allen gelang. Na gut, nach einigen Versuchen klappte es dann aber doch. In Anbetracht der großen Hitze entschlossen wir uns die Heimfahrt schon um 16 Uhr anzutreten.  Bei leerer Autobahn kamen wir zügig voran und erreichten nach 2 kurzen Pausen wieder unsere Heimatstadt, die uns mit Regen empfing. Fassen wir diesen Tag zusammen, so kann man nur sagen, dass er unvergesslich bleiben wird. Besonders froh waren die Organisatoren, dass es zu keinen Zwischenfällen gekommen ist. Alle erreichten gesund (und müde) ihr Zuhause. Ein Kompliment gilt den teilnehmenden Senioren, die das volle Programm durchgestanden haben. Ein besonderer Dank gebührt unseren Fahnen- und Schellenbaumträgern, die in Anbetracht der Hitze fantastisches geleistet haben um uns gebührend zu präsentieren.


Hier ein kleiner visueller Einblick von diesem erlebnisreichen Tag …

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