König Jörg bat zum Königsessen

König Jörg bat zum Königsessen

Wenn die ersten Herbststürme über unser schönes Bundesland toben, wird es für unsere Majestät Zeit, seine Gildebrüder zum zünftigen und traditionellen Königsessen zu laden. So geschehen auch in diesem Jahr. Wie immer sehr pünktlich trafen die Gildebrüder im „Schützenhof“ ein. Nach dem Eintrag in die Teilnehmerliste wurden sie von unserer Majestät Jörg David und dem 1. Ältermann Detlef Kuhnke per Handschlag begrüßt, die danach den Zutritt zum festlich geschmückten Saal freigaben. Nach einem kurzen Abstecher an den Tresen, um sich mit einem ersten Kaltgetränk zu versorgen, wurden dann die Plätze eingenommen. Angeregte Unterhaltungen und herzliche Begrüßungen, von lange nicht gesehenen Gildebrüdern, untermalten das Bild. Musikalische Begleitung erfolgte durch die Jagdhornbläser „Hubertus“, die auch zwischen den offiziellen Teilen ihr Können zeigten.

Schlagartig kehrte Ruhe ein und alle erhoben sich von ihren Plätzen, als vom Kommandoführer, Björn Broers, der Einzug unseres Königs angekündigt wurde, der dann auch festen Schrittes(und sichtlich gut gelaunt) den Saal betrat und seine Mannen mit einem herzlichen „Guten Abend Gildebrüder“ begrüßte, worauf der Gruß einstimmig (aus 132 Kehlen) mit einem „Guten Abend Majestät“ erwidert wurde.
Zügig ging es dann im vorbereiteten Zeitplan weiter. Der 1. Ältermann begrüßte offiziell die Majestät und den Königsschützen, Walter Lohse, sowie die zahlreich erschienenen Ehrengäste aus Politik, Wirtschaft, der Presse und von befreundeten Vereinen und Gilden. In einem kurzen Überblick ließ er das vergangene Jahr Revue passieren und zeigt sich sichtlich stolz auf das sportlich und gesellschaftlich Erreichte. Seinen Vortrag schloß er mit der Überreichung des verkupferten „Vogelrestes“ an den Königsschützen und übergab dann das Wort an unsere Majestät.
In einer kurzen und sehr launigen Rede ließ auch König David das Jahr Revue passieren. Besonders hob er hervor, dass das gute Verhältnis und der
Kontakt zu befreundeten Vereinen und Gilden weiter ausgebaut werden konnte. Er zeigte sich auch sichtlich erfreut, das so viele Abordnungen und
Majestäten, sowie Offizielle aus dem Schützenwesen seiner Einladung gefolgt sind. Einen besonderen Dank richtete er an die „Seniorengruppe“, die unter Leitung von Gildebruder Wolfgang Christensen eine Spendenaktion zur Anschaffung von Jugend-Luftgewehren gestartet hatten und einen nennswerten Betrag einsammleln konnten. Diese Spendensumme wurde noch durch Zuwendungen aus der Hesebeckstiftung, von der Sparkasse Südholstein und der Volksbank Neumünster/Segeberg erheblich aufgestockt.

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(Fotos Dieter Abel)

Dann gab er die Speisenfolge bekannt, die er sorgfältig mit der Bewirtung ausgearbeitet hatte.
Es gab (wie seit –zig Jahren) Kasseler mit Sauerkraut, Salzkartoffeln, Erbsenpüree, Speckstippe und Soße. Danke Jörg, dass Du nichts an diesem Traditionsessen geändert hast. Du hast an den begeisterten Gesichtern und den gut gefüllten Tellern gesehen, dass Deine Menueentscheidung richtig war. Als Lohn für dieses köstliche Mahl erhielt die Wirtin, Frau Erika Dill, vom Ältermann einen Blumenstrauß.
Gut gestärkt folgten die Gildebrüder dann den Grußworten der Gäste (Bürgervorsteherin Ingrid Altner, Bürgermeister Dieter Schönfeld, Landrat Jan Peter Schröder, Wehrfüher Mark Zielinski, Bernd Jorkisch und unserem „Oberschützen Peter Kröhnert), die die Gilde mit heitere, aber zum Teil auch ersten Worten,
lobten
Einen breiten Raum nahmen anschließend wieder die Ehrungen ein. So wurden Treuemedaillen für langjährige Mitgliedschaften verliehen. Zum Schluß folgte die Übergabe des Wanderpokales (ausgeschossen zwischen dem letzten und jetzigen König, sowie deren Königsschützen) der Stadt Bad Segeberg durch Herrn Bürgermeister Schönfeld an den Gewinner Walter Lohse.

Nach Bewältigung der Tagesordnung schloss der 1. Ältermann den offiziellen Teil und leitete zum allgemeinen Kommers über. Schnell bildeten sich im Saal und im Gastraum Gesprächsrunden, die die Themen aus Sport, Politik, Wirtschaft und Allgemeingeschehen bewegten.
Einigkeit herrschte aber bei allen Teilnehmer darüber, dass wir wieder einen guten und spendablen König haben und auch diese Veranstaltung wieder einen Höhepunkt im Gildejahr
darstellt.

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